Karl Schulze USV TU Dresden e.V.
TERMINE 21.6.- 23.6.       WC Eton ( London ) 12.7 - 14.7.       WC Luzern
Deutscher Ruderverband Landesruderverband Sachsen Ruder-Bundesliga USV TU Dresden Abt. Rudern Sparkassenteam Dresden 2012 Fledermausachter Dresden TU Dresden Achter DRC-Achter Tim Grohmann
16.04.2013 Die vergangenen Woche verbrachte ich in Racice in Tschechien um die letzten  Technikfeinheiten vor dem anstehenden Einerausscheid zu erarbeiten.  Montag in der Früh wurde erst noch das Krafttraining in Dresden absolviert, bevor wir uns auf  den Weg nach Racice machten. Glücklicherweise ist die Anfahrt nicht lang und nach ca. 90  min. waren wir - sehr passend - zum Mittagessen angekommen. Vor Ort befindet sich eine 2  km lange und künstlich angelegte Regattastrecke. Durch die Nähe zu Dresden eignet sich die  Strecke als Trainingsort besonders.  Mit vier Einheiten pro Tag, die sich meist aus zwei Mal Rudern (75-100min) sowie athletische  Einheiten wie Inlineskaten (ca. 40-60min) und Gymnastikeinheiten zusammensetzten, war die  Erschöpfung recht schnell erreicht. Ab Freitag wurde dann die Wettkampfdistance durch  einzelne Teilstrecken aufgebaut und endete schließlich am Sonntag mit einem 2000m  Rennen.  Im Rennen konnte ich Vieles aus dem Training erarbeitete anwenden und somit sogar klar vor  meinem Viererkollegen, Tim Grohmann, ins Ziel rudern. Nun hoffe ich, dass über die nächsten  Tage die Erholung einkehrt und ich fit bin für den ab Freitagabend beginnenden Einer-  ausscheid bei der Meisterschaft in Duisburg. Die Vorzeichen hierfür stehen derzeit aber nicht  schlecht.   24.05.2013 Das letzte Trainingswochenende vor der Europameisterschaft ist voll im Gange. Die  Entscheidung über unseren vierten Mann im Boot ist vergangenes Wochenende gefallen und  Paul Heinrich wird uns nun komplettieren. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit Richtung  EM, bekam er das Vertrauen zugesprochen. Da seine Passfähigkeit den Vierer am meisten  vorwärts bringt. Somit werden wir in der Besetzung Tim Grohmann, Lauritz Schoof, Paul  Heinrich und mit mir im Bug an den Start gehen. Ziel ist ganz klar eine Medaille, aber  eigentlich geht es nach letztem Jahr nur um Gold für uns. Wir müssen aber realistisch sein  und unsere wenigen Kilometer im Boot einschätzen.  Ein kleiner Nachtrag noch zur internationalen Regatta in Essen von vor zwei Wochen. Wo  unsere Zweier-Projekt mit Lauritz nicht ganz gereicht hat, um die seit vier Jahren deutschen  Favoriten zu schlagen und wir Zweiter wurden. Das Rennen hat aber dennoch viel Spaß  gemacht trotz des schlechten Wetters. Das Viererrennen, welches wir sonntags fuhren, war  auch eher “Kraut und Rüben”.Wir konnten uns aber glücklicherweise im Training deutlich  verbessern.  Morgen wird noch in Ratzeburg trainiert, bevor am Abend das Champions-League-Finale zu  Hause geschaut wird. FC Bayern!  Dienstag hebt dann der Flieger Richtung Sevilla ab und gen Sonne  03.06.2013 Eine Woche unter blauem Himmel, mit Sonne und warmen Temperaturen ist gestern zu Ende  gegangen. Aber das beste daran ist die Vervollständigung meiner Medaillensammlung. Denn  der Europameistertitel fehlte bisher noch. Bei guten Bedingungen am vergangenen Freitag  konnten wir im Vorlauf in unserer neuen Besetzung überzeugen und uns den Gang über den  Hoffnungslauf sparen. Samstag war dann das Halbfinale an der Reihe. Für einen Urlauber gab  es optimales Wetter, aber für uns war der   starke Wind, welcher als Gegenwind über die  Strecke wehte, eher hinderlich. Mit viel Kampf und Mühen konnten wir uns den Finaleinzug  knapp sichern. Damit war neben Kroatien unsere Favoritenrolle bestätigt und ein hartes Finale  erwartet. Nach vielen Analysen und guten Vorsätzen, welche nach dem Halbfinale getroffen  wurden, gingen wir gestern im Finale an den Start. Das Rennen verlief  unserer Taktik  entsprechend und wir konnten unseren Bugball mit einer knappen Bootslänge Vorsprung ins  Ziel schieben. Begünstigt durch den Krebs der Kroaten nach 300m mussten wir uns  hauptsächlich vor den Polen in Acht nehmen. Viel Zeit zum Feiern gab es nicht, weil ich direkt  im Anschluss zur Dopingkontrolle musste und der Flieger in die Heimat auch knapp gebucht  war. Nun gilt es diesen Einstand in die Saison mit zu nehmen und die Ecken und Kanten  abzurunden, um beim Weltcup in Eton wieder voll angreifen zu können.           
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